Wie richtig suchen und finden?


  Bestände der polnischen Staatsarchive mit der Standard-Suchmaschine erkunden

Die Standard-Suchmaschine seit dem Jahr 2020 https://www.szukajwarchiwach.gov.pl rufen Sie hier auf.
Jetzt sehen Sie 'Szukaj', dass 'suchen' heißt und zeigt Ihnen die Position der Suchmaske. Als Suchworte kommen Namen, Orte, Berufe, Kataster, Landkarten, Grundbücher usw. in Frage. Sie geben also das Suchwort in deutsch oder polnisch [mit den polnischen Sonderzeichen!] ein, und drücken Enter.

Auf der erscheinenden Seite finden Sie eine Fülle von Ergebnissen. Sie sehen aber auch 10 kleine Bildchen mit jeweils der Zahl der Treffer. Es bedeuten:
Wszystko = Alles wird angezeigt;
Akta = Dateien;
Plakaty, ulotki, afisze = Plakate, Broschüren, Poster;
Projekty techniczne = Technische Entwürfe;
Mapy = Landkarten;
Fotografie = Fotografien;
Filmy i nagrania dzwiekowe = Filme und Tonaufnahmen;
Pradziad = Personenstandsregister;
Pergaminowe = Pergamente;
Muzealia = Museen, Ausstellungen.

Durch klicken auf eines dieser Bildchen (Oberbegriffe) können Sie eine Auswahl aus Ihren erzielten Treffern erreichen.
Die Angabe zu einem Ergebnis 'brak skanów/zdjec' sagt aus 'keine Scans/Fotos'.
Der Filter 'Nur Fotos und Scans' macht es möglich, ausschließlich Archivunterlagen zu suchen, die digitalisiert und veröffentlicht wurden.
Aber bedenken Sie: dieser Filter funktioniert nicht zusammen mit dem Filter Personenstands-urkunden, da dieser Filter nur Ergebnisse aus der PRADZIAD-Datenbank liefert, die ja keine Scans ausweist!
Also ist es nötig, auf der Seite der Ergebnisse auf den fett gedruckten Namen jenes Bestandes zu klicken, den man sehen möchte. Dadurch erscheint eine neue Seite.
Jetzt findet man entweder nur die Angaben aus der Datenbank PRADZIAD, d.h. keine Scan-Hinweise, oder die echte Seite des Archivs. Auf dieser klickt man auf die Signatur-Nummer, worauf eine neue Seite erscheint mit einer Zeile 'Beschreibung'. In dieser Zeile klickt man auf 'Scans', um endlich die Scans sehen zu können.

Beispiel 1: Die traurige Variante.
Gesucht werden Scans zu Toten des Standesamt Sagan, Stadt (Zagan) Kreis Sagan, ab 1932 Kreis Sprottau.
Lösung: Man ruft die Standard-Suchmaschine www.szukajwarchiwach.gov.pl auf, drückt rechts oben auf die deutsche Flagge, gibt Sagan in die Suchmaske ein und drückt Enter. Eine neue Seite mit vielen Ergebnissen erscheint. Durch klicken auf das Bildchen Pradziad reduziert man die Zahl der Treffer. 'urzad stanu cywilnego' bezeichnet das Standesamt, 'zgony' sind die Toten, 'miasto' heißt Stadt. Der Ort Sagan erscheint als Zagan, Gemeinschaft Zagan. Auf diese fett geschriebene Überschrift 'Zagan, Gemeinschaft Zagan' doppel-klickt man. Es wird eine neue Seite aufgerufen. Hier klickt man auf die - als Unterschrift bezeichnete - Signatur-Nummer des Bestands, worauf wieder eine neue Seite erscheint. Leider steht dort: 'Anzahl der Scans 0'.
Geht man 1 Seite zurück, findet man die Angabe:
'Zdigitalizowano akta: 1878,1888-1892,1894,1897-1899,1903,1905-1906,1909-1913'
d. h. die Datei wurde digitalisiert: 1878,1888-1892,1894,1897-1899,1903,1905-1906,1909-1913.
Aber nirgends werden die Scans angezeigt, was daran liegen könnte, dass diese Scans NICHT vom Staatsarchiv erstellt wurden. Mit der bisherigen Suchmaschine www.szukajwarchiwach.pl/ ist die Anzeige dagegen kein Problem.

Beispiel 2: Die normale Variante.
Gesucht werden Scans zu Toten des Standesamt Eckersdorf (Boznów) Kreis Sagan, später Kreis Sprottau.
Lösung: Man ruft die Standard-Suchmaschine www.szukajwarchiwach.gov.pl auf, drückt rechts oben auf die deutsche Flagge, gibt Eckersdorf in die Suchmaske ein und drückt Enter. Eine neue Seite mit vielen Ergebnissen erscheint. Durch klicken auf das Bildchen Pradziad reduziert man die Zahl der Treffer. 'urzad stanu cywilnego' bezeichnet das Standesamt, 'zgony' sind die Toten. Der Ort Eckersdorf erscheint als Boznów, Gemeinschaft Zagan. Auf diese fett geschriebene Überschrift 'Boznów, Gemeinschaft Zagan' doppel-klickt man. Es wird eine neue Seite aufgerufen. Hier klickt man auf die - als Unterschrift bezeichnete - Signatur-Nummer des Bestands, worauf wieder eine neue Seite erscheint mit einer Zeile 'Beschreibung'. In dieser Zeile doppel-klickt man auf 'Scans 419', um endlich die 419 Scans zu sehen. Schließlich muss man noch innerhalb der Scans nach jenen zu den Toten suchen.


Die gute bisherige Suchmaschine der polnischen Staatsarchive

Die bisherige Suchmaschine der polnischen Staatsarchive http://www.szukajwarchiwach.pl/ wird noch immer gern gebraucht, weil sie meist mehr oder andere Dinge findet als die neue Standard-Suchmaschine.
Eine ausführliche Anweisung zum Gebrauch dieser Suchmaschine bietet Ihnen eine sehr nützliche Seite des Pommerschen Greifs.
Man kann oben rechts durch Klicken auf die deutsche Fahne die Benutzerführung auf deutsch umschalten. Das gilt aber nur für tiefere Ebenen, d.h. es tut sich für Sie sichtbar erstmal nichts.

Diese Seite des Pommerschen Greifs erklärt das Arbeiten abschließend.


Die Suchmaschine für Ortsdaten KARTENMEISTER

Diese Datenbank enthält Angaben zu mehr als 100.000 Orten aus Ostpreußen einschließlich Memel, Westpreußen, Brandenburg, Posen, Pommern und Schlesien nach dem Stand Frühling 1918. Alle Orte liegen östlich der Oder und Neisse. Zu den Orten werden jeweils mindestens die Koordinaten und Zugehörigkeiten zu Kreisen, Kirchen und Standesamt genannt.


Suchmaschine für Personenstandsregister PRADZIAD der polnischen Staatsarchive

Das wichtigste Verzeichnis der Personenstandsregister in den polnischen Staatsarchiven und im Diözesanarchiv Breslau bietet die Datenbank PRADZIAD. Sie erreichen diese Datenbank z. Z. nur indirekt über die neue Standard-Suchmaschine https://www.szukajwarchiwach.gov.pl .
Dort geben Sie den Namen des Ortes in deutsch oder polnisch [auch ohne die polnischen Sonderzeichen] ein, dessen Personenstands-Bücher Sie suchen und drücken Enter.
Nun schränken Sie die Ergebnisse Ihrer Suche ein auf die Datenbank PRADZIAD, indem Sie auf das Bildchen "PRADZIAD" klicken. Der Filter 'Nur Fotos und Scans' macht es möglich, ausschließlich Archivunterlagen zu suchen, die digitalisiert und veröffentlicht wurden.
Aber bedenken Sie: dieser Filter funktioniert nicht zusammen mit dem Filter Personenstands-urkunden, da dieser Filter nur Ergebnisse aus der PRADZIAD-Datenbank liefert, die keine Scans bietet.
Also ist es nötig, auf der Seite der Ergebnisse auf den fett gedruckten Namen jenes Bestandes zu klicken, den man sehen möchte. Dadurch erscheint eine neue Seite. Jetzt klickt man auf die Signatur-Nummer, worauf eine neue Seite erscheint mit einer Zeile 'Beschreibung'. In dieser Zeile klickt man auf 'Scans', um endlich die Scans sehen zu können.


Suchtechnik für Datenbanken mit WILDCARDS

Wildcards sind Platzhalter (spezielle Symbole), die bei einer Suche verwendet werden, um eine bestimmte Anzahl von unbekannten Buchstaben in einem Wort zu ersetzen. Wildcards funktionieren sowohl mit der einfachen als auch mit der erweiterten Suche.
Sie arbeiten auch mit exakten Übereinstimmungen. Platzhalter sind normalerweise auf Namen und Schlüsselwörter beschränkt.

Ein ? (Fragezeichen) ersetzt 'genau einen' Buchstaben. Beispiel: Mit Tens?n finden Sie sowohl Tenson als auch Tensen. Oder A?? liefert alle Namen mit 3 Buchstaben, die mit A beginnen wie Abo, Alk, ...

Ein * (Stern) ersetzt '0 - mehrere' unbekannte Buchstaben.
Beispiel: Shanho* wird Shanholtzer, Shanholser, Shanholtz, Shanholder, Shanhoutzer finden.

Wenn nur ein Teil des Wortes sicher lesbar war, z. B. ...ten..., geben Sie *ten* bei der Suche ein, um Einträge wie Altensiedel oder Entenfang zu finden.

Wildcards (Platzhalter) funktionieren in fast allen Datenbanken und Genealogie-Programmen, einschließlich Ancestry, MyHeritage, FindMyPast, FamilySearch, Kartenmeister, Google usw. Platzhalter funktionieren nicht beim Soundex-Verfahren.

Platzhalter können effektive Suchwerkzeuge sein, wenn Sie nach Wörtern oder Namen mit alternativen Schreibweisen suchen, aber nicht alle zusätzlichen Treffer anzeigen möchten, die andere Methoden erzeugen können (wie z.B. Soundex).

Suche in Tschechischen Archiven

Zunächst der Zugang zu dem für Oberschlesien wichtigen Landesarchiv: Troppau tschechisch Opava.

In der braunen Kopfzeile klickt man auf 'Digitalni archiv' und es erscheint die neue Seite 'Digitální archiv Zemského archivu v Opave'. Man sieht 2 Reihen mit je 9 kleinen Bildchen. Man klickt in der oberen Reihe auf das Bildchen ganz rechts, den stylisierten Baum mit der Unterschrift 'MATRIKY'. MATRIKY sind die Kirchenbücher. Nun sieht man eine neue Webseite.

In die Suchspalte oben muss der Name der Ortschaft NUR in heutigen amtlichen tschechischen Namen eingeben werden. Auf einstige deutsche Ortsbezeichnung reagiert die Seite nicht.

Beispiel: Statt Teplitz "Teplice" eingeben und es werden 24 Kirchenbücher gefunden.

Auch auf der übersetzten Seite sind allerdings tschechische Abkürzungen genannt:

N - Geburten

O - Heiraten

Z - Tote.

Steht vor oder hinter der Buchstabe ein I - also z.B. : N-I heißt das, das es sich um einen (meistens) alphabetischen Index zur jeweiligen Matrikel handelt.

Man sucht zunächst das Kirchenbuch, das man lesen möchte. Dort klickt man auf das kleine Bildchen rechts auf der Seite. Darauf wird der Scan geladen und kann z.B. per Mausrad vergrößert werden.
Die Eintragungen sind in tschechischer Sprache, also nicht elementar lesbar / deutbar.
Wenn man auf das x klickt, werden alle Eintragungen gelöscht.




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Letzte Erweiterung am 26. April 2020   ©   1999 Dr. Claus Christoph, Hannover